Wie helfen Paddockplatten meinem Reitplatz?

Wie helfen Paddockplatten meinem Reitplatz?

Ob Reitplatz, Paddock oder Reithalle – jede Fläche stellt unterschiedliche Anforderungen an die Bodenbeschaffenheit. Eine dauerhaft sichere, trittsichere und wetterunabhängige Lösung bietet der Einsatz von Paddockplatten. Sie verbessern nicht nur die Stabilität und Belastbarkeit des Reitbodens, sondern auch die Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Pferde.

 

Warum ist ein stabiler Reitboden so wichtig?

Ein ungeeigneter oder schlecht gepflegter Boden wirkt sich unmittelbar auf die Gesundheit Ihrer Pferde aus:

  • Zu harter Untergrund: führt zu Stoßbelastungen für Gelenke, Sehnen und Hufe.

  • Zu weicher Boden: begünstigt Sehnenschäden und Muskelverspannungen.

  • Rutschige Flächen: erhöhen das Verletzungsrisiko, besonders bei Wendungen und Stopps.

Zudem machen es starke Niederschläge, Frost oder lange Trockenphasen schwer, den Reitplatz ganzjährig zu nutzen. Schlamm, Staunässe oder Staubbildung erschweren Training und Bewegung – sowohl für Pferd als auch Reiter.

 

Paddockplatten: Die smarte Lösung für ganzjährige Bodenqualität

Paddockplatten aus Kunststoff zeichnen sich durch eine besondere Kombination aus Stabilität, Flexibilität und Wassermanagement aus. Ihre Vorteile im Überblick:

  • Scherfester Untergrund: Die Platten federn das Gewicht der Pferde gleichmäßig ab, ohne dass der Boden nachgibt.

  • Wasserabfluss bei Regen: Durch ihre Gitterstruktur kann Regenwasser zuverlässig in tiefere Bodenschichten versickern.

  • Elastisch und stabil zugleich: Ideal für unterschiedliche Disziplinen – von Dressur bis Springen.

  • Weniger Staub und Matsch: Auch bei Trockenheit bleibt der Boden elastisch, bei Regen bleibt er tragfähig.

 

Reitplatznutzung: Je nach Disziplin unterschiedliche Anforderungen

Jede Reitsportart stellt besondere Anforderungen an den Boden:

  • Westernreiten: Fester, glatter Boden mit elastischer Sliding-Schicht

  • Dressurreiten: Federnder Untergrund für präzise, gleichmäßige Bewegungen

  • Springreiten: Hohe Stabilität bei gleichzeitig elastischer Landung

Auch die lokale Bodenbeschaffenheit – etwa der Lehmgehalt, vorhandene Hanglagen oder die Wasserdurchlässigkeit – muss bei der Auswahl und Planung berücksichtigt werden.

 

Zwei Varianten der Verlegung

  1. Verlegung mit Unterbau – für höchste Ansprüche
    Die langlebigste Variante ist der Aufbau in drei Schichten:
  • Tragschicht: Drainagefähiger Untergrund aus Schotter oder Mineralgemisch

  • Trennschicht: Paddockplatten sorgen für gleichmäßige Lastverteilung und Wasserableitung

  • Tretschicht: Mischung aus Reitsand und Zuschlagstoffen wie Vlies oder Ökofasern

Diese Methode erfordert zwar mehr Material und Aufwand, bietet aber maximale Langlebigkeit und Belastbarkeit – ideal für stark frequentierte Reitplätze oder professionellen Reitsport.

  1. Verlegung ohne Unterbau – die flexible Alternative
    Wenn keine umfassenden Erdarbeiten möglich sind, etwa auf Pachtflächen oder bei temporären Lösungen, können Paddockplatten auch direkt auf dem vorbereiteten Boden verlegt werden.
  • Unebenheiten werden vorher entfernt

  • Der Untergrund sollte tragfähig und nicht zu nass sein

  • Nach dem Verlegen erfolgt eine Verfüllung mit Rundkiesel oder Sand

Diese Variante ist kostengünstiger und schneller umsetzbar – ideal für kleinere Reitflächen, Tränkstellen oder Wege.

Fazit: Paddockplatten verbessern Ihren Reitplatz dauerhaft

Ein professionell befestigter Reitplatz erhöht die Nutzungsdauer, verbessert die Trittsicherheit und schützt die Gesundheit Ihrer Pferde – bei jedem Wetter. Ob mit oder ohne Unterbau: Paddockplatten bieten eine flexible, langlebige und wirtschaftlich sinnvolle Lösung, um Ihren Reitboden wetterunabhängig und belastbar zu machen.

Sie möchten Ihren Reitplatz optimieren? Wir beraten Sie gern individuell zu Aufbau, Materialien und Verlegung – abgestimmt auf Ihre Fläche und Ihre Reitweise.

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